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Bild der Mezzosopranistin Amélie Fritz

‍Małgorzata Rocławska

‍Die polnische Sopranistin Małgorzata Rocławska begann ihre Gesangsausbildung an der Musikakademie Danzig und setzte sie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart in der Klasse von Prof. Ulrike Sonntag fort. Neben ihrem Master- mit anschließendem Aufbaustudium (CAS) rundeten zahlreiche Meisterkurse, etwa bei Barbara Frittoli, Elly Ameling, Camilla Nylund und Bo Skovhus, ihre Ausbildung ab.

‍Schon während ihres Studiums war die junge Sängerin in wichtigen Fachpartien, wie z. B. Fiordiligi in Wolfgang Amadeus Mozarts Cosi fan tutte, auf der Opernbühne zu erleben. Zudem erarbeitete sie sich bedeutende Sopranpartien des Konzertrepertoires, darunter die Messa da Requiem von Giuseppe Verdi, Georg Friedrich Händels Messiah, Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms oder Gustav Mahlers 2. Sinfonie.

‍2020 wurde sie zusammen mit ihrer Pianistin Olga Wien mit dem 2. Preis beim 12. Internationalen Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart ausgezeichnet und war zudem Finalistin des 49. Bundeswettbewerbs Gesang.

‍Ihre Diskografie umfasst neben Aufnahmen mit Werken des Danziger Komponisten Andrzej Dziadek (Stabat Mater für Sopran und Streichorchester) und Renaissance-Madrigalen von Bernardino Borlasca auch einen Live-Mitschnitt von Mahlers 2. Sinfonie und polnische Weihnachtslieder.

‍Seit der Spielzeit 2021/2022 ist sie festes Mitglied im Ensemble des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters, wo sie u. a. als Contessa in Mozarts Le nozze di Figaro, Violetta Valéry in Verdis La Traviata, Gretel in Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel, Marie in Bedřich Smetanas Die Verkaufte Braut oder Pamina in Mozarts Zauberflöte das Publikum begeisterte.

‍© Anna Świeczkowska

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