Saison 2013/14

Lieder ohne Grenzen
Italien

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrthe still und hoch der Lorbeer steht,
Kennst du es wohl?

Johann Wolfgang von Goethe – Mignon

Liebe Besucher unserer Website!

wir laden Sie sehr herzlich zu unseren Konzerten der Saison 2013/14 in den Asamsaal des Ettlinger Schlosses ein. Das wunderbare Ambiente mit den prachtvollen Deckenfresken von Cosmas Damian Asam und die gerade für die Liedkunst so einzigartige Akustik bilden hier ein herrliches Gesamtkunstwerk, das geradezu darauf wartet, von Liedgesang erfüllt zu werden.

Nach der glanzvollen Jubiläumssaison zum 20-jährigen Bestehen unserer Konzertreihe erschließen wir neue Horizonte mit dem großen Thema Lieder ohne Grenzen, das vielfältige Verbindungen zu unterschiedlichen Kulturräumen eröffnet. In dieser Saison weitet sich der Blick über die Alpen nach Italien, in eines der großen Sehnsuchtsländer des Südens.

Im Eröffnungskonzert ist unser Namenspatron Franz Schubert der Fixpunkt eines vielfältigen italienisch-deutschen Kaleidoskops: Giuseppe Verdis echte Italianità begegnet hier der Italienbegeisterung der deutschen Romantiker des 19. Jahrhunderts und die im Frühjahr 2013 komponierten philosophischen Michelangelo-Sonette von Wolfgang Rihm bilden einen spannungsvollen Gegensatz zu den buffonesken Szenen Metastasios, die Schubert meisterhaft à la Rossini in Musik setzte.

Gleichzeitig feiern wir Verdis 200. Geburtstag und im November fast taggenau den 100. Benjamin Brittens, dem führenden britischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. In diesem Konzert stehen ausschließlich Vertonungen des großen italienischen Bildhauers und genialen Dichters Michelangelo Buonarroti auf dem Programm. Neben Britten haben sich auch Schostakowitsch und Hugo Wolf in grandiosen Spätwerken mit Michelangelos Dichtung beschäftigt.

Dem unwiderstehlichen Sog Italiens konnte sich schon Goethe nicht entziehen:

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?

Dem Zauber dieser Verse seiner geheimnisvollen Romanfigur Mignon erlagen scharenweise Komponisten von Reichardt über Beethoven, Schubert und Schumann bis Alban Berg. An diesem Abend präsentieren wir über 100 Jahre spannende Liedgeschichte.

Zum Abschluss der Saison steht mit Francesco Petrarca ein italienischer Lyriker im Zentrum, der die europäische Literatur über mehrere hundert Jahre maßgeblich beeinflusste. Mit seiner Gedichtsammlung Canzoniere war er Inspirationsquell für Dichter und Komponisten wie Liszt und Schubert.

Und was nicht fehlen darf: Unser erfolgreiches Schulprojekt Klassik für Jugend, mit dem wir junge Menschen hautnah und „live“ mit Lied- und Dichtkunst in Berührung bringen.


Kommen Sie mit uns nach Italien!
Es grüßt Sie herzlich
Ihr

Thomas Seyboldt

Künstlerischer Leiter

 

 

Bariton Hans Christoph Begemann eröffnet
neue Schubertiade - Saison  

Die Liedkonzertreihe schubertiade.de – Forum für Liedkunst präsentiert mit Lieder ohne Grenzen ein großes neues Thema, das vielfältige Verbindungen zu unterschiedlichen Kulturräumen ermöglicht.

In der kommenden Saison weitet sich der Blick über die Alpen nach „Italien“, in eines der großen Sehnsuchtsländer des Südens. Das Eröffnungskonzert gestalten am
26. Oktober um 20 Uhr im Asamsaal des Ettlinger Schlosses der international renommierte Bariton Hans Christoph Begemann und Pianist Thomas Seyboldt, künstlerischer Leiter der Schubertiade.

Die beiden perfekt aufeinander eingespielten Künstler bieten ein Programm mit Liedern von Franz Schubert, Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann und Hugo Wolf, ergänzt durch einige Romanzen des großen italienischen Komponisten Giuseppe Verdi, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. Einen Höhepunkt des spannenden Abends bilden sicherlich die neuesten Lieder von Wolfgang Rihm. Der weltweit geachtete Karlsruher Komponist hat seine in diesem Frühjahr komponierten Michelangelo-Lieder für die Stimme von Hans Christoph Begemann geschrieben.
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                                                                                           Wolfgang Rihm

Erleben Sie ein vielfältiges italienisch-deutsches Kaleidoskop: Die Begegnung von Verdis echter Italianità mit der Italienbegeisterung der deutschen Romantiker des
19. Jahrhunderts. Oder den spannungsvollen Gegensatz von Rihms philosophischen Michelangelo-Sonetten und den buffonesken Szenen Metastasios, die Schubert meisterhaft à la Rossini in Musik setzte.

 

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