Lieder nach Goethe und Schiller bei der Schubertiade

Die Liedkonzertreihe „schubertiade.de – Forum für Liedkunst“ feiert ihr 20-jähriges Bestehen und präsentiert „Schubert pur!“. Im frisch renovierten Asamsaal des Ettlinger Schlosses setzen der international renommierte Bass Friedemann Röhlig und der Pianist Thomas Seyboldt, künstlerischer Leiter der Schubertiade, am 27. Januar um 18 Uhr die Jubiläumssaison fort. Fast auf den Tag genau vor 20 Jahren begann die weitbekannte Konzertreihe ihr erfolgreiches Wirken mit einem Schubert-Goethe-Programm. Und so stehen Goethe-Vertonungen des Namenspatrons der Reihe auch im Zentrum des jetzigen Rezitals. Außerdem sind Lieder nach Gedichten von Schiller und von Schuberts Freund Johann Mayrhofer u.a. zu hören.

Friedemann Röhlig gibt mit diesem Konzert sein Debut bei der Ettlinger Schubertiade und arbeitet erstmals mit dem Schubertexperten Thomas Seyboldt zusammen. Im wunderbaren Ambiente des Asamsaales, der mit seiner gerade für Liederabende einzigartigen Akustik nun endlich wieder zur Verfügung steht, bringen die beiden Künstler ein gewichtiges Schubertprogramm zur Aufführung. Neben den großen Goethe-Gesängen „Erlkönig“, „Prometheus“, „Grenzen der Menschheit“ und „An Schwager Kronos“ gehört mit dem Lied „Der Wanderer“, das für Schuberts Kunst zentrale Bedeutung hat, ein weiteres der berühmtesten Schubertlieder zum Konzertprogramm.

Der gebürtige Leipziger Friedemann Röhlig wurde im Jahr 2000 Preisträger beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Er gastiert an den großen Opernbühnen Europas in Amsterdam, Paris, Madrid, Lissabon oder Barcelona und bei renommierten Festivals in Bregenz und Dresden sowie den Bayreuther und Salzburger Festspielen. Er arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Gerd Albrecht, Helmuth Rilling, Hartmut Haenchen, Daniel Harding, Kurt Masur, Ingo Metzmacher und Daniele Gatti zusammen. Mit großer Leidenschaft widmet er sich darüber hinaus seiner umfangreichen Konzerttätigkeit, die ihn nach Israel, Italien, Österreich, Frankreich, Polen, Tschechien, Brasilien, in die Niederlande sowie in die Schweiz und in alle großen Konzertsäle Deutschlands führte.

Nicht zuletzt gehört seine große Liebe dem Lied. Er hat sich dabei intensiv mit den großen Liedzyklen Schuberts beschäftigt, aber auch immer wieder selten aufgeführte Werke in seine Programme aufgenommen. So war er in Liederabenden u.a. im Leipziger Gewandhaus und bei der Schubertiade in Schwarzenberg zu hören. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren die Vielseitigkeit seiner musikalischen Arbeit.


 

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Das am Sonntag, den 27.01.13  ausgefallene Konzert wird nachgeholt.

Neuer Termin:

So, 10.02.13 um 18:00 Uhr

 

 

 

 

 

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