Bariton Begemann singt Schumanns „Dichterliebe“ in der Urfassung


In einer Sonntagsmatinée der Liedkonzertreihe „schubertiade.de – Forum für Liedkunst“ steht am 15. Juli um 11 Uhr im Rittersaal des Ettlinger Schlosses Robert Schumanns „Dichterliebe“ auf dem Programm. Hans Christoph Begemann (Bariton) und Thomas Seyboldt (Klavier) werden den berühmten Zyklus nach Gedichten von Heinrich Heine in einem Gesprächskonzert präsentieren. Damit haben die beiden Künstler gerade erst sehr erfolgreich den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Kretschmann und seine Gäste anlässlich eines Empfangs in der Villa Reitzenstein begeistert!



Das renommierte Lied-Duo nimmt seine Zuhörer mit auf eine spannende musikalische Entdeckungsreise und öffnet Einblicke in Schumanns „Kompositions-Werkstatt“. Zur Aufführung gelangt die Urfassung von Schumanns „großem Heine-Zyklus“, die im Autograph des Komponisten überliefert ist. Im Vergleich zur allgemein bekannten „Dichterliebe“ ist diese Erstversion umfangreicher. Sie enthält insgesamt 20 Lieder, die Schumann im Zeitraum von nur einer Woche niederschrieb.
Der Ausbruch von Schumanns Liedschaffen zu Beginn des sogenannten Liederjahres 1840 wird häufig in Verbindung mit der nahenden Hochzeit mit Clara gesehen. Welche Rolle Schumanns Braut gerade in der „Dichterliebe“ spielt, wird eines der Themen bei diesem Gesprächskonzert sein.
Bariton Hans Christoph Begemann, dessen CD mit Hans Pfitzners Orchesterliedern 2011 von der internationalen Presse geradezu als Sensation gefeiert wurde, kommt vom Lucerne Festival mit einer Rihm-Uraufführung und vom Kissinger Sommer nach Ettlingen, um die langjährige Zusammenarbeit mit seinem Liedpartner Thomas Seyboldt fortzusetzen. Das „Künstlertraumpaar“ löst bei Publikum und Presse regelmäßig große Euphorie aus: „Phänomenale Liedinterpreten“, „Liedkunst vom Allerfeinsten“ oder „Die erste Liga deutscher Liedinterpretation“ sind nur einige der Attribute von begeisterten Rezensenten. Beim letzten Auftritt im Rahmen der Ettlinger Schubertiade mit Schuberts „Die schöne Müllerin“ bescherte das Duo, das mit seinen Interpretationen zum „Kern der Musik“ vordringt, seinen Zuhörern einen „Glanzpunkt des Liedgesangs“.

 

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