Hubert Mayer wurde in Hüfingen/Schwarzwald geboren, studierte an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. E. Brinck-Hillemann und Prof. B. Heuer-Christen und belegte Meisterkurse bei Richard Miller, Kurt Widmer, Aldo Baldin und Nicolai Gedda.

Diverse Engagements führten ihn an die Bühnen in Freiburg, Biel, Lüneburg und Karlsruhe, an das Gärtnerplatz-Theater in München und an das Staatstheater Stuttgart. Zu den annähernd 40 Partien, die er verkörpert hat, zählen u.a.: Tamino (Zauberflöte), Don Ramiro (Cenerentola), Hexe (Hänsel und Gretel) und Tony (West Side Story). Im März 2002 übernahm er die Titelpartie in „Michaels Jugend“ von K. Stockhausen bei dem MaerzMusik-Festival in Berlin.

Er sang unter namhaften Dirigenten wie H. Zender, G. Ferro, H.Holliger und I.Metzmacher und arbeitete mit dem Concerto Palatino, der Musica Alta Ripa und dem Freiburger Barock­orchester, im Bereich der Neuen Musik mit dem Klangforum Wien, dem Ensemble Recherche und dem Ensemble Intercontemporain zusammen. Hubert Mayer gastierte bei den Salzburger Festspielen, den Berliner Festwochen und anderen renommierten Festivals und trat an traditionsreichen Spielstätten wie der Alten Oper Frankfurt, dem Concertgebouw Amsterdam und der Staatsoper Unter den Linden auf. Sein Repertoire umfasst neben der gängigen Oratorienliteratur vom Barock bis zur Romantik auch Werke aus dem Mittelalter und der Renaissance und führt bis zur zeitgenössischen Musik( u.a. Werke von Carter, Globokar, Holliger, Walton, Fortner, Rihm, Nono und Stockhausen). Er ist immer wieder auch in Liederabenden zu hören, etwa mit Schuberts großen Liederzyklen, aber auch mit Programmen für Tenor und Gitarre. Außerdem wirkte er bei vielen Uraufführungen mit, u.a.: die konzertante UA der Oper „The magic ring“ von Francesco Hoch (2002 in Mailand) sowie „Lichter-Wasser“ (1999 in Donaueschingen), „Engel-Prozessionen“ (2002 in Amsterdam), "Düfte-Zeichen" (2003 in Salzburg) und „Licht-Bilder“ (2004 in Donaueschingen) von K.Stockhausen. Im Mai 2003 sang er die Tenorpartie bei der spanischen Erstaufführung von L.Nonos „Prometeo“. In dieser Partie war er auch 2004 bei der Triennale Köln und beim Hamburger Musikfest zu hören, jeweils unter der Leitung von Ingo Metzmacher. Im November 2004 führte er einige Werke von K. Stockhausen in den Theatern von Modena und Reggio Emilia in Italien auf.

 

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