Die lyrische Sopranistin Heidrun Kordes begann ihre Karriere mit dem ersten Preis im Bundeswettbewerb Gesang VDMK in Berlin. Nach ihrem Studium an der Musikhochschule Freiburg trat sie ihr erstes Engagement am "Musiktheater im Revier" in Gelsenkirchen an. Bis zum Jahr 2000 war sie im Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und arbeitet seitdem als freie Künstlerin.
Im Bereich Oper nimmt die Barockoper einen breiten Raum ein. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Mozart-Partien ihres Faches. Operngastspiele führten sie unter anderem an die Häuser von Köln, Leipzig, Dresden, Mannheim, Frankfurt, Kassel und an die Deutsche Oper am Rhein.
Im Rahmen ihrer Musiktheaterproduktionen arbeitete die Künstlerin mit bedeutenden Regisseuren wie Dietrich Hilsdorf, Christof Loy, Pet Halmen, Brigitte Fassbender oder Peer Boysen.

Als Konzertsängerin ist Heidrun Kordes regelmäßiger Gast zahlreicher internationaler Konzerthäuser und Festivals.
Unter den zahlreichen Dirigenten, mit denen Heidrun Kordes arbeitete sind u.a. Hans Wallat, Gennadi Roshdestwenskij, Jonathan Nott, Ulf Schirmer, Toshyuki Kamioka, Michael Hofstetter, Oleg Caetani, Michael Schneider, Martin Lutz oder Winfried Toll zu nennen.

Neben Rundfunk- und Fernsehaufnahmen hat die Künstlerin zahlreiche CD's eingespielt. Zuletzt erschien eine vielbeachtete Erst-Einspielung von Liebesliedern der Belle-Epoche und der Spätromantik für Sopran, Flöte und Klavier unter dem Titel „Rossignol - Mon Mignon“ beim Label NCA.

Szenische Opernproduktionen der letzten Zeit waren die Titelpartie in Glucks Armide am Theater im Pfalzbau Ludwigshafen, die Rolle der Deidamia in der gleichnamigen Händel-Oper bei den Göttinger Händel-Festspielen, am Badischen Staatstheater Karlsruhe die Rolle der Edilia in Händels Almira sowie die Adelaide in Lotario und Maria Maddalena in Resurrezione.

Ein wichtiger Aspekt im künstlerischen Leben Heidrun Kordes’ ist die intensive und vielfältige pädagogische Arbeit. Seit 1997 lehrte sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a. M. und hatte dort von 2004 bis 2011 eine Professur inne

 

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