ANTONIA BOURVÉ

    Die in Heidelberg geborene Sopranistin Antonia Bourvé studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe Opern- und Liedgesang bei Stephan Kohlenberg und Felicitas Strack, schloss 2006 mit Auszeichnung ab und setzte ihre Ausbildung in der Liedklasse von Mitsuko Shirai und Hartmut Höll fort. Darüberhinaus besuchte sie Meisterkurse von Brigitte Fassbaender, Anna Reynolds und Dietrich Fischer-Dieskau.
    Bereits während ihres Studiums sang Antonia Bourvé Pamina und Fiordiligi am Konzerthaus Karlsruhe und debütierte am Festspielhaus Baden-Baden als Gräfin Ceprano (Rigoletto). Es folgten Produktionen an den Staatstheatern Karlsruhe und Nürnberg, dem Theater Aachen, am Mainfrankentheater Würzburg sowie bei der Oper Schenkenberg (Schweiz) mit Rollen wie Marzelline, Giunia (Lucio Silla), Zaide, Donna Elvira, Erste Dame, Ortlinde und Micaëla. 2013 sang sie 
am Teatro Real Madrid unter der Leitung von Thomas Hengelbrock Blumenmädchen (Parsifal).
    Ihr Opern- und Konzertrepertoire, welches von der Renaissance bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen reicht, führten sie sowohl zu namhaften Festivals wie den Schwetzinger Festspielen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und den Salzburger Pfingstfestspielen als auch in die Frauenkirche Dresden, den Herkulessaal München, Tonhalle Zürich, Concertgebouw Amsterdam, nach Frankreich, Italien, Belgien und nach Polen. Zu ihren musikalischen Partnern gehören u.a. die Regensburger Domspatzen, der Knabenchor Hannover, das Balthasar-Neumann-Ensemble, das WDR-Rundfunkorchester sowie die Nürnberger Symphoniker.
    Antonia Bourvé war 2005 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und gewann 2006 beim Wettbewerb Operngesang des Kulturfonds Baden den 1. Preis. Als Finalistin und Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs 2007 wurde sie in die Künstlerliste des Deutschen Musikrats aufgenommen.
    CD-Einspielungen bei Brilliant Classics und Carus dokumentieren ihre künstlerische Arbeit. Ihre Aufnahme von Saint-Saëns Oratorio de Noël unter der Leitung von Holger Speck wurde als Referenzeinspielung von der Presse gelobt. Aktuell ist im Eigenverlag eine CD mit Wiegenliedern erschienen.
                               

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